La Palma

© Foto: Ingrid Kranz pixelio.de

La Palma der vollständige Name lautet San Miguel de la Palma, ist die nordwestlichste der sieben kanarischen Inseln im atlantischen Ozean.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und eine Kette erloschener Vulkane teilt die Insel in nord-/südlicher Richtung. Im Norden mündet die Vulkankette in den größten Errosoinskrater der Welt, die Caldea Taburiente. Im Süden der Insel gibt es noch aktive Vulkane, die aber im Moment ruhen. Der letzte Ausbruch war vor über 30 Jahren.

La Palma verfügt über eine üppige Vegetation und einzigartige Schönheit und wird von ihren Bewohnern liebevoll Isla Bonita (schöne Insel) genannt). Sie ist die vielfältigste der kanarischen Inseln, sie verfügt über wunderschöne grüner Täler und eine faszinierende Bergwelt. Der Roque de los Muchachos ist der höchste Gipfel der Insel, er erhebt sich bis auf 2400 Metern und zieht viele Sportler an. Ob klassisches Bergsteigen oder Freeclimbing, hier ist alles möglich. Taucher werden von der Vielzahl der Tauchplätze und der beeindruckenden Unterwasserwelt begeistert sein und es gibt auch Tauchschulen und man kann Segeltörns und Bootsfahrten buchen.

Aber auch für den Urlauber, der sich einfach nur nach Erholung sehnt ist diese Insel das Paradies schlechthin. Obwohl die Insel, besonders für Individualreisende, immer bekannter wird, bietet sie Möglichkeit naturnahe Erholung zu finden, weitab vom Massentourismus. Vielfältige Aktivitäten sind möglich, lange Wanderungen durch die Natur oder die Berge oder Trecking-Touren. La Palma ist wie geschaffen für den Naturliebhaber, der seine Erlebnisse abseits lärmender Badeorte und billiger Sehenswürdigkeiten sucht.

Große Hotels wird man eher suchen müssen, denn hier findet man eher kleinere Ferienanlagen und Fincas.


La Palma ist keine typische Badeinsel und die schwarzen Lavasandstrände liegen meist so versteckt, dass sie nur mittels Boot oder über steile Pfade erreichbar sind. Dennoch lohnt es sich, diese Strände zu besuchen, denn es gibt auf La Palma sehr malerische, romantische Buchten mit unvergesslichen Sonnenuntergängen.

Es gibt aber für Bade-Urlauber auch touristisch erschlossene Strände. Die beiden größten liegen in Los Cancajos und Puerto Naos. Puerto de Tazacorte verfügt über einen künstlich aufgeschütteten Strand aus schwarzem Lavasand und nördlich von San Andres gibt es ein Meeresschwimmbad in natürlichen Lavabecken.

Das nördliche Zentrum La Palmas wurde aufgrund seiner außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt zum Nationalpark erklärt und dort befindet sich auch das astronomische Observatorium mit dem größten Weltraumteleskop Europas. Auch das archäologische Museum in Santa Cruz und die Felsenbilder von Ureinwohnern in Parque Belmaco sind sehenswert!

La Palma ist auf jeden Fall eine Reise wert und wird von Individualisten, die keinen Massentourismus mögen, sehr geschätzt!

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